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Was gibt es schöneres als mächtige Drachen, Dämonen oder Riesen über das Schlachtfeld zu führen. Etwas seltsam sieht es aus, wenn der Drache keine Flügel hat, der Dämon Körperteile verliert (außer er ist ein Anhänger Nurgles...) oder der Riese nur durch einen Haufen Körperteile auf einer Plastikbase dargestellt wird. 
Wenn man eine Miniatur schlecht zusammenbaut, oder die Klebestellen nicht ausreichend vorbereitet, kann eine Figur beim Transport schon mal auseinanderfallen. Manchmal sind einzelne Teile auch einfach zu schwer, so dass sie gestiftet werden müssen...

Ein wichtiger Aspekt beim Zusammenbau von Großfiguren ist der Kleber. Sehr weit verbreitet ist Sekundenkleber, den es in unterschiedlichen Versionen gibt: Den flüssigen (wie der von GW) und der Spaltfüllende (etwas Zähflüssig). Besonders bei dem Flüssigen ist es wichtig eine flache und saubere Klebestelle zu haben, sonst können die beiden Teile nicht zusammenkleben. Also sollte die Klebestelle flachgefeilt und fettfrei sein. Der Spaltfüllende Kleber ist da nicht so anspruchsvoll, da er auch in einer dickeren Schicht trocknet. Bei Sekundenkleber sind unbedingt die Sicherheitshinweise auf den Behältern zu beachten, also keine Körperteile zusammenkleben...
Sehr praktisch ist auch Zweikomponentenkleber. Dabei mischt man zwei Flüssigkeiten, welche dann in kurzer Zeit (ca. 20 Minuten) sehr hart werden. Durch das mischen und die längere Trocknungszeit ist die Verarbeitung aber relativ aufwendig. Jedoch hält er besser als Sekundenkleber, was einmal zusammengeklebt wurde geht niemals mehr auseinander.
Viele Kleberversionen gibt es in Heimwerkerbedarfsläden und großen Kaufhäusern. Sekundenkleber kostet zwischen 8 und 15DM für ca. 20g, Zweikomponentenkleber auch.

Manchmal reicht Kleber allein aber nicht, es muss zusätzlich gestiftet werden. Dazu werden die beiden zu verbindenden Teile mit einem Drahtstück (z.B. Kupferdraht) verbunden. Hier gibt es eine bebilderte Anleitung.
Handbohrer gibt es z.B. von GW (15DM), elektrische Bohrer (z.B. Proxon ab 70DM) in Bauhäusern und Kaufhäusern. Ebenso Ersatzbohrer in allen Durchmessern.  Der Drahtdurchmesser sollte etwas kleiner als der des Bohrers sein, damit man noch ein wenig Spielraum hat. Den richtigen Punkt auf beiden Teilen zu treffen ist etwas schwierig. Man sollte am besten erst ein Teil anbohren und den Draht reinkleben. Dann kann man das ganze an das andere Teil halten, sich die Berührungsstelle des Drahtes merken und dort das Loch bohren. Da der Drahtdurchmesser etwas kleiner ist bleibt ein wenig Spielraum um die Teile zu verschieben.

Wichtig für das Kleben ist Geduld. Nicht übereilen und große (schwere) Teile ruhig über Nacht trocknen lassen.

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