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Der erste Tag
Nun ist es soweit.
Extra früh aufgestanden, um die letzten Pinselstriche an den
Figuren zu tätigen, steht man nun mit gepackten Koffern, Taschen
und sonstigem Material im Zimmer und wartet auf die
Mitfahrgelegenheit. 9:00 Uhr: irgendwann müsste er jetzt kommen.
9:15: eigentlich müssten wir jetzt losfahren. 9: 30 Uhr, hmmmmmmm. 9:43 Uhr: Anruf, Stau auf der Autobahn, gleich da.
10:08 Uhr: Jetzt geht es endlich los...
Nachdem wir 45 Minuten zu spät eintrudelten und alle Spieler
schon in wilde Gefechte verstrickt waren, blieb uns nur noch eine
Möglichkeit. Wir spielten gleich das erste Spiel gegeneinander.
Also schnell die Anmeldegebühr bezahlen und die Figuren
auspacken...
Zufällige
Begegnung Die
Spieler würfeln je einen W6. Der Spieler der die höhere
Zahl würfelt darf aussuchen auf welcher Seite er
aufstellt. |
Nun hatte ich
einen Waldelfenspieler als Gegner, der glücklicherweise keinen
Wald bei sich hatte, der mich hätte behindern können. Seine
Armee war nicht die typische
ichschiessdichtotbevordumicherreichst- Waldelfenarmee, sondern
hatte beträchtliche Nahkampfstärke: Baummensch, 5 Dryaden, 2x
10 Kundschafter, 1x5 Kundschafter, 8 Waldreiter (mit 2+
Rüstungswurf!), 2 Einheiten Kampftänzer, Zauberer auf Falken
und General auf Pferd.
Die 5 Scouts stellte er als erster 6 Zoll an der Mittellinie auf,
der Rest seiner Armee stand weiter hinten. Die Aufstellung sah
folgendermaßen aus:
KTänzer- Baummensch- Reiter- Dryaden- Kundsch.- KTänzer- Kundsch.
Kundsch.
Skinks- Skinkrox- Skinks- Slann- Saurus- Tempelw- Skinks
Unter dem
mehr oder weniger tödlichen Pfeilhagel stürzten meine Einheiten
auf den Gegner zu, der seinerseits mit den Reitern und dem
Baummensch auf meine Skinks mit Kroxigoren vorrückte. Mutig
stellte sich der Skink Schamane vor den Baummensch um die Flanke
der Einheit zu schützen, welche den schwergepanzerten
Waldreitern gegenüberstand. Die Sauruskrieger und Tempelwachen
stapften langsam aber sicher auf die Kundschafter zu.
Nachdem die Waldreiter die große Skink Einheit angegriffen
haben, verloren sie den Nahkampf und flohen jedoch weit genug um
den agilen Skinks zu entkommen. Die Kundschafter nahmen
verschiedene Einheiten unter Beschuss ohne jedoch allzu großen
Schaden anzurichten. Der Zauberer auf dem Falken starb bei einem
Mentalen Duell, welches mein Slann ausgesprochen hatte.
Auf der rechten Flanke rückten die Tempelwachen und
Sauruskrieger auf Angriffsreichweite vor. Die Skink Einheit auf
der linken Flanke sagte einen Angriff auf die fliehenden
Waldreiter an, welche von der Platte fliehen mussten. Die
Salamander entschieden sich, da der Beschuss nicht sonderlich
erfolgreich war, den General der Waldelfen mit der Unterstützung
des Slanns anzugreifen. Jedoch verursachte der Pfeilhagel des
Waldelfengenerals dem Slann 3 Wunden, was ihn blass werden ließ.
Kurzum, der Waldelfengeneral überlebte das Spiel mit 1 Wunde mit
den Salamandern im Nahkampf und schaffte es, den Slann
auszuschalten. Aufgrund ihres guten Moralwertes schaffte es die
Armee jedoch, den Verlust ihres dicken Generals zu verkraften.
Auf der rechten Flanke wurden die Waldelfen komplett aufgerieben,
so dass am Ende nur noch der General, der Baummensch, die Dryaden
und eine Einheit Kampftänzer, welche in die 12" Randzone
meine Aufstellungszone Stellung bezogen haben, stand. Auf meiner
Seite hatte ich nur meinen Slann und 2 Teradons als Verluste
einzustecken. Somit war dies ein recht hoher Sieg für meine
Echsenmenschen.
Schlauch
Es wird von den schmalen
Seiten aus gespielt. Das Spielfeld wird von einem 8 Zoll
breiten Korridor durchzogen, der von der einen schmalen
Seite zur anderen schmalen Seite und durch den
Tischmittelpunkt verläuft. |
Nach der
Mittagspause stand nun Feldmarschall Hellmig mit seinen Söldnern
bereit, meinen Echsen als Opfer zu dienen...
Angeführt wurden diese von einem überaus großen Ogergeneral
mit einer Zweihandwaffe. Durch seine Fähigkeit konnte er immer
als erster zuschlagen. Folgende Einheiten standen unter seinem
Kommando: Long Drongs Slayerpiraten (20-25), 20 Scharfschützen
von Miragliano, 16 Bärserker von Urslo und 8 Hobgoblin
Wolfsreiter. Des weiteren waren da 2 Zauberer und 1 Held auf
Pferd.
Das Schlauchszenario kam mir sehr zugute, da die Scharfschützen sich nicht richtig organisieren konnten und somit ihre tödliche Schusskraft nicht entfalten konnte. Meine Armee wurde laut Marschordnung nacheinander aufgestellt. Die Söldner stellten zuerst die Slayer und dahinter die restliche Armee auf. Auch der Ogergeneral stand mutig in der ersten Reihe. Da er ein großes Ziel darstellt, konnten meine Skinkplänkler gleich im ersten Spielzug auf ihn schießen und ihm eine Wunde zufügen. Während sich die Armeen entfächerten gelang es mir, durch einen Angriff der Teradons die Zauberer zur Flucht zu bewegen und somit in der Magiephase eine Zerstörung (2W6 S4 Treffer) auf den General auszusprechen. Jetzt hatte er nur noch 1 Lebenspunkt. Sogleich teleportierte sich mein Slann mutig in den Nahkampf mit dem Oger, um ihn seines letzten Lebenspunktes zu berauben, was in der nächsten Nahkampfphase auch gelang. Danach lief es allerdings nicht mehr so toll. Die Söldner störten sich nicht an dem Tod ihres Anführers (kein Wunder, bleibt ja jetzt auch mehr Beute für alle...). Die Tempelwache wurde von einem vereinten Angriff der Bärserker und der Hobgoblins
![]()
ja, der Oger ist wirklich tot... |
in die Flucht
geschlagen, die Teradons schafften einen Paniktest nicht (sonst
hätten sie die Scharfschützen erledigen können) und die
Sauruskrieger taten sich sehr schwer mit den müffelnden Slayerpiraten... . Am Schluss standen noch 2 der Slayer (von den
Sauruskriegern war allerdings auch nicht mehr viel übrig...), so
dass ich nicht mal Punkte für diese Einheit bekam.
Allein durch einen geschickten, taktisch überlegenen
Spielzug gelang es dem Slann sich mit seinem letzen Lebenspunkt
aus der Schussreichweite der Scharfschützen zu bewegen, was mir
ein Unentschieden sicherte (man benötigt eine Differenz von 500
Siegespunkten um zu gewinnen).
Überraschung
im Morgengrauen Die Spieler würfeln je einen W6. Der
Spieler der die höhere Zahl würfelt darf aussuchen auf
welcher Seite er aufstellt. |
In der letzten Schlacht des ersten Tages sollte ich nun gegen die Hochelfen spielen. Die Armee bestand aus einer Einheit Weiße Löwen (20), 20 Mann Seegarde, 2 10er Einheiten Bogenschützen, eine Speerschleuder, Schattenkrieger und einige Grenzreiter. Auch hatte die Armee 2 Zauberer.
Am Anfang sah es
recht gut für meine Echsen aus. Die Hochelfen postierten sich
sehr weit hinten, so dass sie schnell von der Platte flüchten
würden, sollten sie einen Test verpatzen.
Auf der linken Flanke beschossen sich die Skink Plänkler mit den
Schattenkriegern, auf der anderen Seite konnten die Skink
Plänkler die Bogenschützen in die Flanke angreifen, was jedoch
wenig brachte, da der Nahkampf meist unentschieden ausging. Die
Skink Einheit mit den Kroxigoren griff die Seegarde an, welche
jedoch den Nahkampf gewannen (meine Kroxigore haben einfach zu
wenig Wunden gemacht) und meine Einheit aufgrund des Banner des
Trotzes in die Flucht schlugen. Ganze 3". Beim
darauffolgenden Angriff der Seegarde flohen sie weiter. 3".
Damit waren sie vernichtet, und die Flanke der
Sauruskrieger war gefährdet. Dort postierte sich der Slann, um
die Seegarde abzufangen, da diese ihn ja nicht verfolgen durfte,
sollte er auf der sicheren Seite sein.
Die Sauruskrieger und die Tempelwache befanden sich mit den
Weißen Löwen im Nahkampf, schafften es jedoch nicht, den
Hochelfengeneral zu töten, so dass die Einheit keine
Aufriebstests machen musste. Eine Feuerwand vernichtete
schließlich die Tempelwache, so dass meine Armee gebrochen war,
da mehr als 75% meiner Truppen nicht mehr auf der Platte waren.
Alles in allem wäre diese Niederlage zu vermeiden gewesen, aber
es gab ja noch 3 weitere Spiele... .