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Der erste Tag

Nun ist es soweit. Extra früh aufgestanden, um die letzten Pinselstriche an den Figuren zu tätigen, steht man nun mit gepackten Koffern, Taschen und sonstigem Material im Zimmer und wartet auf die Mitfahrgelegenheit. 9:00 Uhr: irgendwann müsste er jetzt kommen. 9:15: eigentlich müssten wir jetzt losfahren. 9: 30 Uhr, hmmmmmmm. 9:43 Uhr: Anruf, Stau auf der Autobahn, gleich da. 10:08 Uhr: Jetzt geht es endlich los...
Nachdem wir 45 Minuten zu spät eintrudelten und alle Spieler schon in wilde Gefechte verstrickt waren, blieb uns nur noch eine Möglichkeit. Wir spielten gleich das erste Spiel gegeneinander. Also schnell die Anmeldegebühr bezahlen und die Figuren auspacken...

Spiel 1 Spiel 2 Spiel 3

Spiel 1:

Zufällige Begegnung

Die Spieler würfeln je einen W6. Der Spieler der die höhere Zahl würfelt darf aussuchen auf welcher Seite er aufstellt.
Waldelfen dürfen ein max. 6 Zoll großes Waldstück in ihrer Tischhälfte aufstellen.
Die Spieler stellen ihre Einträge laut Marschordung (ohne Einheiten mit besonderen Aufstellregelnd) abwechselnd auf. Der Spieler, der mehr Einträge hat stellt die erste Einheit auf.
Eine Einheit darf nicht näher als 6 Zoll zur Mittellinie, 4 Zoll zu einem der Seitenränder, 18" zu einer feindlichen Einheit oder so aufgestellt werden, dass sie sofort einen Angriff ausführen könnte. Stellt hingegen der Gegner eine seiner Einheiten so auf, dass sie sofort angegriffen werden kann, so ist das sein Pech.
Besondere Aufstellregeln sind erlaubt. Einheiten mit besonderen Aufstellregeln werden abwechselnd, nachdem alle anderen Einträge (beider Seiten) platziert wurden aufgestellt. Dabei verwenden sie die für ihren Truppentyp gültigen Regeln. 
Die Spieler würfeln je einen W6. Der Spieler der die höhere Zahl würfelt darf aussuchen wer beginnt. Sollte ein Bretonen Spieler beginnen, so kann er statt zu beginnen beten.
Das Spiel dauert max. 4 Runden, aber nicht länger als 2 Stunden

Nun hatte ich einen Waldelfenspieler als Gegner, der glücklicherweise keinen Wald bei sich hatte, der mich hätte behindern können. Seine Armee war nicht die typische ichschiessdichtotbevordumicherreichst- Waldelfenarmee, sondern hatte beträchtliche Nahkampfstärke: Baummensch, 5 Dryaden, 2x 10 Kundschafter, 1x5 Kundschafter, 8 Waldreiter (mit 2+ Rüstungswurf!), 2 Einheiten Kampftänzer, Zauberer auf Falken und General auf Pferd. 
Die 5 Scouts stellte er als erster 6 Zoll an der Mittellinie auf, der Rest seiner Armee stand weiter hinten. Die Aufstellung sah folgendermaßen aus:

KTänzer- Baummensch- Reiter- Dryaden- Kundsch.- KTänzer- Kundsch.

Kundsch.

Skinks- Skinkrox- Skinks- Slann- Saurus- Tempelw- Skinks

Die Schlacht am Anfang...  

  Unter dem mehr oder weniger tödlichen Pfeilhagel stürzten meine Einheiten auf den Gegner zu, der seinerseits mit den Reitern und dem Baummensch auf meine Skinks mit Kroxigoren vorrückte. Mutig stellte sich der Skink Schamane vor den Baummensch um die Flanke der Einheit zu schützen, welche den schwergepanzerten Waldreitern gegenüberstand. Die Sauruskrieger und Tempelwachen stapften langsam aber sicher auf die Kundschafter zu.
Nachdem die Waldreiter die große Skink Einheit angegriffen haben, verloren sie den Nahkampf und flohen jedoch weit genug um den agilen Skinks zu entkommen. Die Kundschafter nahmen verschiedene Einheiten unter Beschuss ohne jedoch allzu großen Schaden anzurichten. Der Zauberer auf dem Falken starb bei einem Mentalen Duell, welches mein Slann ausgesprochen hatte.
Auf der rechten Flanke rückten die Tempelwachen und Sauruskrieger auf Angriffsreichweite vor. Die Skink Einheit auf der linken Flanke sagte einen Angriff auf die fliehenden Waldreiter an, welche von der Platte fliehen mussten. Die Salamander entschieden sich, da der Beschuss nicht sonderlich erfolgreich war, den General der Waldelfen mit der Unterstützung des Slanns anzugreifen. Jedoch verursachte der Pfeilhagel des Waldelfengenerals dem Slann 3 WuDas Schlachtfeld danach...nden, was ihn blass werden ließ. Kurzum, der Waldelfengeneral überlebte das Spiel mit 1 Wunde mit den Salamandern im Nahkampf und schaffte es, den Slann auszuschalten. Aufgrund ihres guten Moralwertes schaffte es die Armee jedoch, den Verlust ihres dicken Generals zu verkraften. Auf der rechten Flanke wurden die Waldelfen komplett aufgerieben, so dass am Ende nur noch der General, der Baummensch, die Dryaden und eine Einheit Kampftänzer, welche in die 12" Randzone meine Aufstellungszone Stellung bezogen haben, stand. Auf meiner Seite hatte ich nur meinen Slann und 2 Teradons als Verluste einzustecken. Somit war dies ein recht hoher Sieg für meine Echsenmenschen.

 

Spiel 2:

Schlauch

Es wird von den schmalen Seiten aus gespielt. Das Spielfeld wird von einem 8 Zoll breiten Korridor durchzogen, der von der einen schmalen Seite zur anderen schmalen Seite und durch den Tischmittelpunkt verläuft. 
Die Aufstellzonen der Spieler befinden sich im Korridor und erstrecken sich von einer der schmalen Seiten des Tisches bis zu der von der Mittellinie 4 Zoll entfernten Linie in ihrer jeweiligen Tischhälfte.
Die Spieler würfeln je einen W6. Der Spieler der die höhere Zahl würfelt darf aussuchen auf welcher Seite er aufstellt.
Waldelfen dürfen kein Waldstück aufstellen.
Die Spieler stellen ihre Einträge laut Marschordung (Einheiten mit besonderen Aufstellregeln werden in die Marschordnung eingegliedert) abwechselnd auf. Der Spieler, der mehr Einträge hat stellt die erste Einheit auf. Alle Einheiten müssen im Korridor aufgestellt werden. Die erste Einheit muss direkt an der von der Mittellinie 4 Zoll entfernten Linie aufgestellt werden. Alle nachfolgenden Einträge müssen ebenfalls im Korridor aber nie näher an der Mittellinie sein als ein anderer schon aufgestellter Eintrag. Ausnahme bilden die Charaktere die an beliebiger Stelle in der Aufstellzone platziert werden können (Im Korridor aber 4 Zoll von der Mittellinie).
Besondere Aufstellregeln und Sonderbewegungen (z.B. Dunkle Reiter) zum Anfang des Spieles sind nicht erlaubt. 
Beide Spieler setzen verdeckt zwischen 0 und 1000 Punkten (in hunderter Schritten). Der Spieler mit dem höheren Gebot darf aussuchen wer beginnt, der andere Spieler (nur der mit dem niedrigeren Gebot) bekommt die gesetzten Punkte des Gegners zu seinen Spielpunkten hinzu gerechnet. Sollten beide Spieler ein gleich hohes Gebot abgeben so wird mit dem Würfel entschieden wer auswählen darf. Der Spieler der die höhere Augenzahl würfelt, wird genauso behandelt als ob er ein höheres Gebot abgegeben hätte (d.h. er wählt wer beginnt und der andere bekommt die Punkte gutgeschrieben).
Sollte ein Bretonen Spieler beginnen, so kann er statt zu beginnen beten.
Das Spiel dauert max. 4 Runden, aber nicht länger als 2 Stunden

Nach der Mittagspause stand nun Feldmarschall Hellmig mit seinen Söldnern bereit, meinen Echsen als Opfer zu dienen...
Angeführt wurden diese von einem überaus großen Ogergeneral mit einer Zweihandwaffe. Durch seine Fähigkeit konnte er immer als erster zuschlagen. Folgende Einheiten standen unter seinem Kommando: Long Drongs Slayerpiraten (20-25), 20 Scharfschützen von Miragliano, 16 Bärserker von Urslo und 8 Hobgoblin Wolfsreiter. Des weiteren waren da 2 Zauberer und 1 Held auf Pferd.

Sölnerzauberin Ein Teil der Söldner

Das Schlauchszenario kam mir sehr zugute, da die Scharfschützen sich nicht richtig organisieren konnten und somit ihre tödliche Schusskraft nicht entfalten konnte. Meine Armee wurde laut Marschordnung nacheinander aufgestellt. Die Söldner stellten zuerst die Slayer und dahinter die restliche Armee auf. Auch der Ogergeneral stand mutig in der ersten Reihe. Da er ein großes Ziel darstellt, konnten meine Skinkplänkler gleich im ersten Spielzug auf ihn schießen und ihm eine Wunde zufügen. Während sich die Armeen entfächerten gelang es mir, durch einen Angriff der Teradons die Zauberer zur Flucht zu bewegen und somit in der Magiephase eine Zerstörung (2W6 S4 Treffer) auf den General auszusprechen. Jetzt hatte er nur noch 1 Lebenspunkt. Sogleich teleportierte sich mein Slann mutig in den Nahkampf mit dem Oger, um ihn seines letzten Lebenspunktes zu berauben, was in der nächsten Nahkampfphase auch gelang. Danach lief es allerdings nicht mehr so toll. Die Söldner störten sich nicht an dem Tod ihres Anführers (kein Wunder, bleibt ja jetzt auch mehr Beute für alle...). Die Tempelwache wurde von einem vereinten Angriff der Bärserker und der Hobgoblins 

Ein Söldnergeneral

 

 

 

 

 

ja, der Oger ist wirklich tot...

in die Flucht geschlagen, die Teradons schafften einen Paniktest nicht (sonst hätten sie die Scharfschützen erledigen können) und die Sauruskrieger taten sich sehr schwer mit den müffelnden Slayerpiraten... . Am Schluss standen noch 2 der Slayer (von den Sauruskriegern war allerdings auch nicht mehr viel übrig...), so dass ich nicht mal Punkte für diese Einheit bekam.
 Allein durch einen geschickten, taktisch überlegenen Spielzug gelang es dem Slann sich mit seinem letzen Lebenspunkt aus der Schussreichweite der Scharfschützen zu bewegen, was mir ein Unentschieden sicherte (man benötigt eine Differenz von 500 Siegespunkten um zu gewinnen).

 

Spiel 3:

Überraschung im Morgengrauen

Die Spieler würfeln je einen W6. Der Spieler der die höhere Zahl würfelt darf aussuchen auf welcher Seite er aufstellt.
Waldelfen dürfen kein Waldstück aufstellen.
Die Spieler stellen ihre Einträge laut Marschordung (Einheiten mit besonderen Aufstellregeln werden in die Marschordnung eingegliedert) abwechselnd auf. Der Spieler, der mehr Einträge hat stellt die erste Einheit auf.
Eine Einheit darf nicht näher als 4 Zoll zur Mittellinie und 4 Zoll zu einem der Seitenränder aufgestellt werden.
Besondere Aufstellregeln und Sonderbewegungen (z.B. Dunkle Reiter) zum Anfang des Spieles sind nicht erlaubt.
Beide Spieler setzen verdeckt zwischen 0 und 1000 Punkten (in hunderter Schritten). Der Spieler mit dem höheren Gebot darf aussuchen wer beginnt, der andere Spieler (der mit dem niedrigeren Gebot) bekommt die gesetzten Punkte des Gegners zu seinen Spielpunkten hinzu gerechnet. Sollten beide Spieler ein gleich hohes Gebot abgeben so wird mit dem Würfel entschieden wer auswählen darf. Der Spieler der die höhere Augenzahl würfelt, wird genauso behandelt als ob er ein höheres Gebot abgegeben hätte (d.h. er wählt wer beginnt und der andere bekommt die Punkte gutgeschrieben). Sollte ein Bretonen Spieler beginnen, so kann er statt zu beginnen beten.
Im erste Zug eines jeden Spielers dürfen keine Angriffe ausgeführt werden, es darf nicht geschossen werden und es findet keine Magie Phase statt.
Das Spiel dauert max. 5 Runden aber nicht länger als 2 Stunden.

In der letzten Schlacht des ersten Tages sollte ich nun gegen die Hochelfen spielen. Die Armee bestand aus einer Einheit Weiße Löwen (20), 20 Mann Seegarde, 2 10er Einheiten Bogenschützen, eine Speerschleuder, Schattenkrieger und einige Grenzreiter. Auch hatte die Armee 2 Zauberer.

Echsen vs Hochelfen

Am Anfang sah es recht gut für meine Echsen aus. Die Hochelfen postierten sich sehr weit hinten, so dass sie schnell von der Platte flüchten würden, sollten sie einen Test verpatzen.
Auf der linken Flanke beschossen sich die Skink Plänkler mit den Schattenkriegern, auf der anderen Seite konnten die Skink Plänkler die Bogenschützen in die Flanke angreifen, was jedoch wenig brachte, da der Nahkampf meist unentschieden ausging. Die Skink Einheit mit den Kroxigoren griff die Seegarde an, welche jedoch deNahkampfn Nahkampf gewannen (meine Kroxigore haben einfach zu wenig Wunden gemacht) und meine Einheit aufgrund des Banner des Trotzes in die Flucht schlugen. Ganze 3". Beim darauffolgenden Angriff der Seegarde flohen sie weiter. 3". Damit waren sie vernichtet, und die Flanke der Sauruskrieger war gefährdet. Dort postierte sich der Slann, um die Seegarde abzufangen, da diese ihn ja nicht verfolgen durfte, sollte er auf der sicheren Seite sein.
Die Sauruskrieger und die Tempelwache befanden sich mit den Weißen Löwen im Nahkampf, schafften es jedoch nicht, den Hochelfengeneral zu töten, so dass die Einheit keine Aufriebstests machen musste. Eine Feuerwand vernichtete schließlich die Tempelwache, so dass meine Armee gebrochen war, da mehr als 75% meiner Truppen nicht mehr auf der Platte waren. Alles in allem wäre diese Niederlage zu vermeiden gewesen, aber es gab ja noch 3 weitere Spiele... .

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